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Intermittierendes Fasten – Selbstexperiment

Seit meinem dreiwöchigen Amerika Urlaub habe ich mein Hungergefühl überhaupt nicht mehr im Griff. Ich könnte den ganzen Tag Essen und habe eigentlich immer Hunger. Ich habe zwar nicht zugenommen, aber auch seit 2 Wochen einen Stillstand. Das so etwas irgendwann passieren wird war mir bewusst. Deswegen möchte ich nun 2 Wochen etwas neues ausprobieren um mein Hungergefühl in den Griff zu kriegen. Intermittierendes Fasten.

Beim intermittierenden Fasten verlängert man den Zeitraum zwischen den Mahlzeiten, typischerweise die Phase zwischen dem Abendessen und der darauffolgenden Mahlzeit am nächsten Tag. Die populärste und alltagstauglichste Variante ist es, auf das Frühstück zu verzichten und erst wieder zu Mittag zu essen. Wer beispielsweise bis 20 Uhr sein Abendessen beendet und erst wieder um 12 Uhr am nächsten Tag isst, macht eine 16-stündige Fastenperiode gefolgt von einer 8-stündigen Phase der Nahrungsaufnahme.

Das intermittierende Fasten könnte beispielsweise auch so ablaufen, dass man an einem Tag pro Woche fastet, also gar nichts isst. Manche Menschen legen auch zwei Fastentage pro Woche ein, fasten also zum Beispiel jeden Dienstag und jeden Freitag. Andere wiederum essen und fasten im 24-stündigen Wechsel. Also Montag essen, Dienstag fasten, Mittwoch essen usw…

Die letztgenannte Variante stellt natürlich die intensivste Form des intermittierenden Fastens dar. Zur Deckung des Flüssigkeitsbedarfs an den Fastentagen dienen Wasser und ungesüsster Tee.

Um einen gewünschten Effekt wie Gewichtsabnahme oder gesundheitliche Verbesserung zu erzielen, ist es sinnvoll, die intermittierenden Fastentage in möglichst kurzen Zeitabständen einzusetzen. So sollte täglich oder im Verhältnis 2 zu 1 (2 Tage essen, 1 Tag fasten) gewechselt werden.

Ich starte diese Woche mit der Variante 20/4. Also 20 Stunden Fasten, 4 Stunden essen. Somit esse ich am Mittag um die 1’000 Kalorien und dann bis zum nächsten Mittag nichts mehr. Ich verspreche mir davon mein Hungergefühl wieder in den Griff zu bekommen und meine Verdauung zu regulieren. Wenn das geklappt hat, versuche ich nächste Woche die 5:2 Methode. Also 2 Tage die Woche auf Nahrung zu verzichten und 5 Tage normal essen.

Das dies auf Dauer nicht ohne Jojo-Effekt klappen kann ist mir bewusst. Ich mache dies nur um die Gewichts-Stagnation zu umgehen und mir selber einen kleinen „Push“ zu verpassen. Ich bin jemand der gerne neue Dinge ausprobiert.

Ich kombiniere das ganze mit 5-6 Mal Training diese Woche. Allerdings mit dem Fokus auf Ausdauer. Ich werde hier berichten wie es mir ergangen ist und wie ich mich fühle nach dieser Woche. 🙂

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